Spielplan
8. Sinfoniekonzert ¬ Schumann und der nordische Ton ¬ Auftaktkonzert des Schumann-Festes 2017 Nord oder Süd
8. Sinfoniekonzert ¬ Schumann und der nordische Ton ¬ Auftaktkonzert des Schumann-Festes 2017 Nord oder Süd Edvard Grieg, Robert Schumann, Niels Wilhelm Gade
Besetzung

Solistin Beatriz Blanco, Violoncello
Dirigent GMD Lutz de Veer
zum Stück

Edvard Grieg Im Volkston aus Zwei Nordische Weisen op. 63 (1895)
Robert Schumann Cellokonzert a-Moll op. 129 (1850)
Niels Wilhelm Gade Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 5 (1842)
 
Mit dem ersten Preis im Wettbewerb des Kopenhagener Musikvereins gewann Niels Gade 1843 ein königliches Stipendium, das ihm einen Auslandsaufenthalt ermöglichte, der ihn unter anderem nach Leipzig führte. Dort schloss er Freundschaft mit Mendelssohn Bartholdy und Schumann. Gades Sinfonie Nr. 1 c-Moll kam noch im selben Jahr unter der Leitung von Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus zur Uraufführung und begeisterte die neuen Freunde mit ihrer Verarbeitung von spätmittelalterlichen, skandinavischen Volksweisen – dem „nordischen Ton“. Damit war der Grundstein für Gades Karriere als Dirigent in der Nachfolge von Mendelssohn beim Gewandhausorchester gelegt. Einen ganz eigenen und besonderen Ton besitzt auch Schumanns 1850 komponiertes Cellokonzert a-Moll. Dieses feinsinnige und heitere Werk beschrieb Clara Schumann treffend mit den Worten: „Die Romantik, der Schwung, die Frische und der Humor, dabei die höchst interessante Verwebung zwischen Cello und Orchester ist wirklich ganz hinreißend, und dann von welchem Wohlklang und tiefer Empfindung sind alle die Gesangsstellen.“ Die Einleitung des Programmes bildet eine der Nordischen Weisen des Schumann-Bewunderers Edvard Grieg, welche in der den Skandinaviern typischen, herb-nordischen Tonsprache gehalten ist.