Premieren
Das Tagebuch der Anne Frank
Julia Ebert
Julia Ebert
Julia Ebert
Das Tagebuch der Anne Frank Kammeroper von Grigori Frid in zwei Akten ¬ Libretto von Ulrike Patow und Anne Frank ¬ ab 14 Jahren
Besetzung

Musikalische Leitung Maxim Böckelmann
Regie Sascha Mink
Bühne/Kostüme Charlotte Labenz
Video Sascha Mink ¬ Charlotte Labenz
Dramaturgie Vera Gertz

Anne Frank Julia Ebert / Jana Daubner a. G.

Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau

Spieldauer ca. 60 min ohne Pause

Das Aufführungsmaterial stammt vom Musikverlag Hans Sikorski.

Hier finden Sie das theaterpädagogische Begleitmaterial zur Inszenierung.
zum Stück

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Die jüdische Familie Frank ist mit der NS-Machtergreifung in Deutschland nach Amsterdam geflohen. Die Tochter Anne beginnt an ihrem 13. Geburtstag am 12. Juni 1942 Tagebuch zu schreiben. Als die ältere Schwester Margot eine Gestapo-Vorladung erhält, taucht die Familie am 6. Juli in ein vorbereitetes Versteck unter. Doch sie werden verraten und am 4. August 1944 verhaftet. Hier endet Annes Tagebuch, das der Vater nach dem Krieg von ihrer holländischen Fluchthelferin erhält.
In 21 knappen und lyrischen Szenen lässt der russische Komponist Grigori Frid Anne Frank ihre Amsterdamer Stationen in aufwühlenden Monologen wiedererleben: die Beziehung zu den Eltern, ihren Lebenswillen, ihre Freuden und Hoffnungen, ihren Witz und ihre Neugier, ihre erste Liebe und das drohende Unheil. Das Libretto gibt den genauen Wortlaut des Tagebuchs wieder. Grigori Frid kombiniert einen rezitativischen Erzählton mit ariosen Melodien, Versatzstücken der Neuen Musik und Jazz-Elementen. Seit der Uraufführung 1972 im Haus der Komponisten in Moskau bereichert die abwechslungsreiche Kammeroper die Spielpläne der deutschen Theater regelmäßig.

Presse

 „Julia Ebert verkörperte [...] intensiv die emotionale Seite der jugendlichen Autorin. [...] Das Ensemble bot das multiinstrumentale „Musikbett“ der Superlative – das Publikum honorierte die gelungene Aufführung mit lang anhaltendem Applaus.“
Vogtland Anzeiger, 1. November 2016

„Oper wird Wahrheit: Die Inszenierung „Das Tagebuch der Anne Frank“ mit der Musik von Grigori Frid für die Kammerbühnen des Theaters Plauen-Zwickau reicht über das Kunsterleben weit hinaus. […]
Mit wundervoll warmer, klarer und wandelbarer Stimme sowie intensivem Spiel ließ Jana Daubner das jüdische Mädchen mit all den Hoffnungen und der Verzweiflung anhand der Zitate aus dem Tagebuch lebendig werden […] eine menschliche Stimme in der Finsternis.“
Freie Presse, 11. November 2016