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German History
Ein Deutschland-Abend mit Texten von Heiner Müller ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Regie/Bühne/Kostüme Roland May
Musikalische Leitung  Philipp Wiechert 
Dramaturgie/Video Maxi Ratzkowski
Assistenz Auststattung  Sarah Voigt

2 Vorstellungen Plauen ¬ Kleine Bühne

Freitag
02.02.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere -
Online-Karten
Dienstag
06.02.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Es droht Krieg. Ein Riss geht durch Familien, Brüder verstoßen einander. Dann ist der Krieg fast vorbei: Ein Vater ermordet Ehefrau und Tochter, aber rettet sich selbst vor der Kapitulation und ein Schlachter fürchtet sein Ende, da er Mitglied der SA ist. Jahre später ein Aufstand gegen die Macht einer neuen Diktatur, die Platz machen wird für Utopielosigkeit und Überdruss am Konsum. Deutschland 2017. Was ist deutsch? Da sind noch andere, andere Kulturen. Wer sind „die Anderen“? Und wer sind wir?
Heiner Müller 1995: „Für mich hat Brecht den wichtigsten Satz 1920 geschrieben: Die Welt ist nicht schlecht, sondern voll. »Keiner oder alle« – dieses Programm der Kommune geht nicht mehr. Jetzt heißt der Satz: Für alle reicht es nicht.“
Mit Texten aus Die Schlacht, Die Hamletmaschine, Die Kanakenrepublik und Krieg der Viren von Heiner Müller spürt dieser Abend einem Jahrhundert deutscher Geschichte nach. Im Zeitstrahl von 1933 bis zur Gegenwart werden Kontinuitätslinien deutscher Denk- und Handlungsweisen erspürt und in Bezug zur heutigen Gegenwart gesetzt.
Es droht Krieg. Ein Riss geht durch Familien, Brüder verstoßen einander. Dann ist der Krieg fast vorbei: Ein Vater ermordet Ehefrau und Tochter, aber rettet sich selbst vor der Kapitulation und ein Schlachter fürchtet sein Ende, da er Mitglied der SA ist. Jahre später ein Aufstand gegen die Macht einer neuen Diktatur, die Platz machen wird für Utopielosigkeit und Überdruss am Konsum. Deutschland 2017. Was ist deutsch? Da sind noch andere, andere Kulturen. Wer sind „die Anderen“? Und wer sind wir?
Heiner Müller 1995: „Für mich hat Brecht den wichtigsten Satz 1920 geschrieben: Die Welt ist nicht schlecht, sondern voll. »Keiner oder alle« – dieses Programm der Kommune geht nicht mehr. Jetzt heißt der Satz: Für alle reicht es nicht.“
Mit Texten aus Die Schlacht, Die Hamletmaschine, Die Kanakenrepublik und Krieg der Viren von Heiner Müller spürt dieser Abend einem Jahrhundert deutscher Geschichte nach. Im Zeitstrahl von 1933 bis zur Gegenwart werden Kontinuitätslinien deutscher Denk- und Handlungsweisen erspürt und in Bezug zur heutigen Gegenwart gesetzt.
Regie/Bühne/Kostüme Roland May
Musikalische Leitung  Philipp Wiechert 
Dramaturgie/Video Maxi Ratzkowski
Assistenz Auststattung  Sarah Voigt