Repertoire
Jeder stirbt für sich allein
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Björn-Ole Blunck ¬ Anja Schreiber
Michael Schramm ¬ Ute Menzel
Ute Menzel ¬ Michael Schramm
Jeder stirbt für sich allein Schauspiel nach dem Roman von Hans Fallada ¬ ab 14 Jahren
Vorstellungen Plauen ¬ Vogtlandtheater
05.05.2017 ¬ 18:00 Uhr 17.30 Einführung im Löwel-Foyer halber Preis zum letzten Mal ¬ Schnäppchentag [» Online-Karten]

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Vorstellungen aktualisiert am
11.04.2017
Besetzung

Textfassung von Till Weinheimer

Regie Till Weinheimer
Bühne/Kostüme Sibylle Gädeke
Musik Chris Weinheimer
Dramaturgie Maxi Ratzkowski

Fromm Michael Schramm
Otto Quangel Björn-Ole Blunck
Anna Quangel Anja Schreiber
Eva Kluge ¬ Rosenthal Ute Menzel
Escherich Gilbert Mieroph
Trudel Nadine Aßmann
Hergesell ¬ Schröder ¬ Kuno ¬ Angestellter ¬ Polizist Leonard Lange
Enno Kluge ¬ Personalchef ¬ Feisler ¬ Polizist Daniel Koch
Persicke ¬ Prall ¬ Polizist Till Alexander Lang

Spieldauer ca. 2 h 35 min mit Pause

Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin
zum Stück

Berlin im Jahr 1940. Das Ehepaar Otto und Anna Quangel erfährt durch einen Brief vom Tod ihres einzigen Sohnes, der als Soldat an der Front fiel. Damit endet das ruhige Leben der beiden und sie beschließen, etwas gegen das Regime zu unternehmen: Auf über 200 Postkarten schreiben sie obrigkeitskritische Äußerungen gegen Hitler und den Krieg. Diese verteilen sie in ganz Berlin, in der Hoffnung, etwas in den Köpfen ihrer Mitmenschen zu bewirken. Das bleibt nicht unbemerkt. Bald ist ihnen Kommissar Escherich von der Gestapo auf den Fersen und das Nachbarschaftsverhältnis im Haus der Quangels stürzt mehr und mehr in sich zusammen.
Im Schaffensrausch schrieb Hans Fallada die eindringlich-aufrührende Geschichte der Familie Quangel im Herbst 1946 innerhalb von knapp vier Wochen. Gut 60 Jahre später avanciert der Krimi um das Schicksal der „kleinen Leute“ und den gefahrvollen privaten Widerstand zum Publikumserfolg. Die Dreharbeiten zur aktuellen Verfilmung des Romans unter dem Titel Alone in Berlin finden 2015 u. a. in Görlitz statt.

Till Weinheimers Inszenierung ist von den Leserinnen und Lesern von nachtkritik.de in das Tableau des 10. virtuellen nachtkritik.de-Theatertreffens hineingewählt worden. Sie gehört damit zu den 10 Aufführungen, die laut der Ankündigung der Internetseite zu den 10 wichtigsten des Jahres 2016 gehört. Jeder stirbt für sich allein ist die einzige sächsische Inszenierung, die von 50 Produktionen unter die 10 besten gewählt wurde. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und danken allen, die ihre Stimme für uns abgegeben haben!
Das gesamte Ergebnis kann man hier ansehen.
Presse

„[…] eine alle Sinne ergreifende, ganz starke Inszenierung.“ - 02.06.2016, Theater der Zeit

„Präzise und wundervoll wandelbar agierten die Darsteller, sprangen virtuos in mehrere Rollen.“ - 19.04.2016, Freie Presse