25.01.2018

Theatermitarbeiter/innen treffen Politiker

Am Dienstag haben Theatermitarbeiterinnen und -mitarbeiter zum inzwischen dritten Mal in dieser Spielzeit Mitglieder des Kulturausschusses der Stadt Zwickau eingeladen. Die Einladungen werden im Rahmen der bundesweiten Aktion „40.000 Theatermitarbeiter/innen treffen ihre Abgeordneten“ ausgesprochen, um sich über Bedeutung und Bedingungen der lokalen Theaterarbeit für die Stadtöffentlichkeit auszutauschen. Der Einladung folgten diesmal Annelie Wagner, sachkundige Einwohnerin, Martin Wieth, Linke, Andrea und Frank Forberg, AfD, Dr. Martin Böttger, Grüne, und Herr Kirchdörfer in Vertretung von Gerald Otto, CDU.
Die Politiker/innen, die zum ersten Mal an so einem Gespräch teilnahmen, wurden zunächst durch einen Teil der Werkstätten, Probenräume und Nasszellen des im Umbau befindlichen Theaters geführt. Hier folgten sie interessiert den Berichten über die durch den Umbau erschwerten Arbeitsbedingungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erinnerten daran, dass die jetzige Spielstätte Malsaal die einzige des Theaters in Zwickau bis zur Wiedereröffnung des Gewandhauses sein wird, wenn das TiM schließt.
Im Anschluss trafen sich alle Gesprächsteilnehmer zu Kaffee und Gebäck in einer der überbelegten Garderoben, die in der Spielstätte Malsaal nicht anders organisiert werden können. Hier wurde angeregt diskutiert über Haustarifverträge, negative Folgen der Fusion für die Personalentwicklung und über die Bedeutung eines selbstproduzierenden Theaters in der Stadt. Eingeladen hatten Nathalie Senf, freischaffende Opernsängerin, und Karsten Schröter, Opernsänger. Als weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen Matthias Spindler, Studienleiter, Vladimir Yaskorski, 1. Kapellmeister, Johanna Brault, Opernsängerin und Henry Kozok, Theaterobermeister, am Gespräch teil.