Spielstätten Zwickau

Gewandhaus

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Informationen zum Haus

Das im Jahr 2021 fertig sanierte Gewandhaus bietet Raum für Vorstellungen von Musiktheater, Ballett, Schauspiel sowie Konzerte. Es bietet Platz für 353 Gäste. Vier Plätze sind Rollstuhlplätze. Der Zugang zum Parkett und zur Theaterkasse ist barrierefei. Für Ihr leibliches Wohl sorgt der Gastronomieservice im oberen Foyer.
 

Anschrift

Gewandhaus Zwickau
Hauptmarkt
08056 Zwickau
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Foto: André Leischner
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Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«

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Informationen zum Haus

Die Neue Welt Zwickau ist Außenspielstätte des Theaters Plauen-Zwickau und bietet mit 731 Plätzen Raum für Sinfoniekonzerte, Bälle und dergleichen.
 

Anschrift

Konzert- und Ballhaus "Neue Welt"
Leipziger Straße 182
08058 Zwickau
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Neue Welt

Zuschauerraum Neue Welt
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Freilichtbühne

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Informationen zur Bühne am Schwanenteich

Die 2010 sanierte und wiedereröffnete Freilichtbühne am Schwanenteich fasst bis zu 2000 Zuschauer und ist Spielort für Freilufttheater-Inszenierungen des Musiktheaters und des Schauspiels.

 

Anschrift

Freilichtbühne am Schwanenteich
Parkstraße
08056 Zwickau
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Geschichte

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Allgemeine Informationen

Das Parkett und der 1. Rang der Großen Bühne des Theaters im Gewandhaus Zwickau bieten Platz für insgesamt 400 Zuschauer. Der zentrale Spielort für Inszenierungen des Musiktheaters, des Balletts und des Schauspiels verfügt im Foyer über gastronomische Betreuung. Der Zugang zum Parkett ist behindertengerecht.
 


Geschichte des Theaters in Zwickau

 

Neuzeit

 

Das Haus, in dem in Zwickau Theater gespielt wird, ist von seiner ursprünglichen Bestimmung her kein Theaterbau. Als repräsentatives Zunfthaus der Tuchmacher wurde es 1522 bis 1525 während der Blütezeit der Zwickauer Tuchmacherei für ihre Tuchschauen an der Stelle eines abgebrochenen älteren Kauf- und Gewandhauses errichtet. Die Viermeister der Tuchmacher-Innung prüften hier die von den Zwickauer Tuchmachern gefertigten Stoffe.

Im Erdgeschoss waren unter anderem die Fleisch- und Brotbänke untergebracht, später auch die Stadtwache. Im ersten Stock befand sich ein großer Saal. Er diente zu Jahrmärkten den Tuchmachern, Kürschnern, Schuhmachern und anderen Handwerkern als Verkaufsraum, wurde aber auch als Exerzierlokal der Garnison bei schlechtem Wetter und sogar als Lazarett in Kriegszeiten genutzt.

1812 wurde dieser große Saal durch Zwischenwände in zwei Säle und mehrere Nebenräume unterteilt. Im Größeren Vorderen wurde 1823 das „Theater auf dem Gewandhaus“ fertig. Dieses Theater war jedoch nicht mehr als ein Provisorium. Nachdem Baupläne für ein völlig neues Theatergebäude am Geld scheiterten, wurde im Sommer 1855 schließlich ein Theater in die Längsachse des Gewandhauses gebaut, welches am 13. November die Gesellschaft des Hermann Meinhardt mit der Oper "Die weiße Dame" von Boieldieu eröffnete.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieser in vieler Hinsicht unzulängliche Theaterraum nun immer wieder renoviert und umgebaut. Gleichzeitig wurden beträchtliche Mittel für die Errichtung eines neuen Theatergebäudes gesammelt, alle diesbezüglichen Pläne scheiterten jedoch am Ausbruch des 1. Weltkrieges und an der Inflation.


Nachkriegszeit

 

Zwickau überstand den 2. Weltkrieg ohne erhebliche Zerstörungen und auch das Gewandhaus blieb unbeschädigt. Dennoch erwies sich der Bau und seine Ausstattung als wieder einmal nicht im Mindesten ausreichend für die Bedürfnisse der Stadt und seiner Bürger.

In den folgenden Jahrzehnten konnte mit vielfältigen Initiativen das Zwickauer Gewandhaus in einem vorher nicht für möglich gehaltenen Umfang erneuert und erweitert werden. So wurde 1953 das gänzlich veraltete Bühnenhaus abgerissen und wieder aufgebaut. Bei gleichzeitiger Wahrung des Charakters des unter Denkmalschutz stehenden historischen Gebäudes entstanden erstmals Räume für das Personal mit Dusch- und Waschgelegenheiten.

Auch die anderen für die künstlerischen ebenso wie für die technischen Arbeiten notwendigen Einrichtungen wie Probenräume, Werkstätten und Magazine für die Aufbewahrung von Kulissen zogen erst stückweise ins Theater und die anliegenden Nebengebäude ein.

In einem dieser Zusatzgebäude, in der „Alten Stadtmühle“ in der Gewandhausstraße wurde am 7.Oktober 1979 das „Theater in der Mühle (TiM)“ feierlich eröffnet. Es folgte 1987 das Haus des Puppentheaters.

In den 90er Jahren standen erneut grundlegende Erneuerungen aufgrund von Asbestbelastung, aber auch von gewachsenen technischen Anforderungen an.

Am 18.Oktober 1997 wurde das in seinem Inneren grundlegend umgestaltete Gewandhaus mit der zeitgenössischen Oper „Der Idiot“ von Karl Ottomar Treibmann zum bisher letzten Mal wiedereröffnet.


Jahrtausendwende

 

Im Jahr 2000 gehen die beiden Theater Plauen und Zwickau eine ökonomisch notwendig gewordene Fusion ein. Das neue THEATER PLAUEN-ZWICKAU möchte mit seinen erweiterten Ensembles im Musiktheater, Schauspiel und Ballett, mit seinem Orchester und mit seinem Puppentheater die Zuschauer in beiden Städten in die Welt des Theaters mitnehmen.

 


 
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Technik

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Technische Einrichtungen

 
Platzkapazität:

 
 
 
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Sanierung Gewandhaus

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Die Geschichte des Gewandhauses

Ein Artikel von Silvio Gahs für die Zeitung "Die Vierte Wand"
 

Eines der ältesten Gebäude Deutschlands, in denen Theater gespielt wird, ist das Gewandhaus im westsächsischen Zwickau. Aber einer der ältesten Theaterbauten Deutschlands ist es wiederum nicht.


Robert Schumann (1810-1856) wurde in Zwickau geboren, sein Geburtshaus ist heute Museum. Als Schüler im Zwickauer Lyzeum besuchte er im Gewandhaus Theateraufführungen. Er erlebte 1823 die Eröffnung des Hauses als Theater mit und später wurden seine eigenen Kompositionen hier aufgeführt.


Friederike Caroline Neuber (1697-1760), genannt die Neuberin, die große Prinzipalin des humanistischen deutschen Nationaltheaters erlebte ebenfalls in ihrer Jugendzeit Aufführungen im Gewandhaus.

 
 
Zeichnung von 1525
 

Wie passt das alles zusammen ?

Zwickau lag an einer der sächsischen Handelsstraßen und erlebte im 16. Jahrhundert eine Blütezeit des Tuchmacherhandwerks. Das Gewandhaus wurde 1522-1525 als repräsentatives Zunfthaus der Tuchmacher an der Stelle eines abgebrochenen älteren Kauf- und Gewandhauses errichtet. Steine dieses Abbruchs wurden wieder verwendet und sind während der restauratorischen Befundaufnahme in Vorbereitung der jetzigen Sanierung gesichtet worden.

Der fünfgeschossige Renaissancegiebel an der Nordseite des Gebäudes wächst aus einem spätgotischem Unterbau hervor und trägt in den oberen Giebelfeldern ein altes Wahrzeichen der Tuchmacher, die Bügelbrille.

Zeichnung von 1525
Zeichnung von 1941

Während im Erdgeschoss des Hauses die Fleisch- und Brotbänke untergebracht waren, befand sich im ersten Stock ein großer Saal als Verkaufsraum für die Handwerker zu den Jahrmärkten. Die Tuchschauen, wo die Viermeister der Tuchmacher-Innung die Qualität der Tuche prüften, fanden hier ebenfalls statt. Gutes Tuch wurde gestempelt, schlechtes Tuch durch Einreißen gekennzeichnet.

Wandernde Komödiantentruppen und Puppenspieler traten bereits vor dem dreißigjährigen Krieg in Zwickau auf. Das Theaterspiel erlebte hier eine regelrechte Blütezeit. Der älteste Nachweis über Theaterspiel im Gewandhaus mit einem „Dockenwerk“ ist uns überliefert vom Juli 1688. Es ist davon auszugehen, dass dieses Puppenspiel ebenfalls im Saal im ersten Stock stattfand.

Dieser Saal wurde 1812 durch Einziehung von Zwischenwänden umgestaltet. Im südlichen Teil entstand der Überlieferung nach ein eleganter Konzertsaal. Im vorderen Teil, zum Markt gelegen, entstand der größere Raum. Dieser wurde 1823 als „Theater auf dem Gewandhause“ fertig gestellt. Zwickau hatte seinerzeit über 5000 Einwohner und das Bedürfnis nach regelmäßigem Theaterspiel wuchs an. Dafür wurde der Theatersaal an wandernde Theatergesellschaften verpachtet. Eine Spielzeit dauerte mehrere Wochen, um die Jahrhundermitte bereits bis zu 3 Monaten.

Im Eröffnungsjahr 1823 des „Theater auf dem Gewandhause“ wurden im Zwickauer Wochenblatt die Opern „Der Kalif von Bagdad“ und „Der Freischütz“ der Herrmannschen Spieltruppe angezeigt.

Trotz reichhaltigen Spielplänen für die jeweils kurze Verpachtungsszeit an die Theatergesellschaften war der Theaterraum nur ein Provisorium, da eine feste, eingebaute Bühne nicht vorhanden war. Dieser Bühnenbau mit einer Bühnenöffnung von 2,80 m Höhe wurde nach beendeter Spielzeit immer wieder abgebrochen.

Timeline von 1673 - 1903
Für Neubaupläne fehlte in dieser Zeit trotz der gewachsenen Aufgeschlossenheit des Zwickauer Publikums für Schauspiel und Oper das nötige Geld. So entschloss man sich für einen Umbau im Gewandhaus und richtete 1855 in der Längsachse des Hauses ein Theater ein. Am 13. November 1855 eröffnete somit, man könnte sagen, der erste zweckgebundene Theaterraum im Gewandhaus mit der Oper „Die weiße Dame“ von Boieldieu.

Das einzige überlieferte technische Detail ist der Einbau des Eisernen Schutzvorhanges 1882 im Zusammenhang mit neuen Verordnungen nach dem Brand des Wiener Ringtheaters. Von einem Kronleuchter in den 1890ern ist zu lesen und von der Umstellung von Gaslicht auf elektrische Beleuchtung um die Jahrhundertwende. Dies gilt es noch zu erforschen. Die Bühnenöffnung betrug damals 8,45 m in der Breite und 5,50 m in der Höhe. Diese Abmessungen haben sich in etwa bis heute so erhalten. Allerdings ist die Kapazität von seinerzeit 1100 Zuschauerplätzen (500 Sitzplätze, 300 Stehplätze in den Parkettseiten und 300 Stehplätze auf der Galerie) nicht mit heute vergleichbar.

Das wahrscheinlich älteste Bild vom Zuschauerraum zeigt sein Aussehen bis 1947. Über die Bühnentechnik ist aus Vorkriegszeiten leider so gut wie nichts überliefert. Wir wissen, dass das Haus den 2. Weltkrieg fast unbeschadet überstanden hat. Damit entsteht nun für uns zum Thema Baugeschichte und insbesondere zum Thema Nutzung des Gewandhauses als Spielstätte ein überaus interessanter großer Fragenkatalog, der die Bereiche von der Theatermechanik über die Beleuchtungsformen bis hin zu Ausgestaltungen des Saales und des Foyers umfasst. Die 2016 begonnene Entkernung des Hauses wird hier hoffentlich einige Fragen beantworten. Mit dem Umbau des Zuschauerraumes 1947 und dem Abriss des Bühnenhauses 1953 und der damit verbundenen Verlängerung des Gebäudes 1954 um ungefähr 13 m in Richtung Süden begann eine Zeit der ständigen Um- und Anbauten am Hause selbst und im Theaterkomplex. 1965 wurde das Funktionsgebäude links der Bühne angebaut. 1996/97 erfolgte ein größerer Umbau mit erheblichen Eingriffen in den historischen Bestand im Innenraum.

Jedoch nagte der Zahn der Zeit an der Gebäudesubstanz so arg, dass sich nunmehr eine grundlegende Sanierung des Gewandhauses unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten dringendst erforderlich macht. Aus dem LfD Sachsen heißt es dazu:

Bei dem errichteten Bau handelt es sich um eines der frühesten und eindruckvollsten Monumente bürgerlichen, dem Gemeinwohl verpflichteten Bauens in der neuartigen Formensprache der Renaissance nicht nur im Freistaat Sachsen, sondern in der gesamten Bundesrepublik. Dabei erweist sich das im Eingangsbereich erhaltene seltene Schlingrippengewölbe sogar als vorbildhaft für die Wölbung … der kurfürstlichen Schlosskapelle in Dresden. An der denkmalgerechten Erhaltung und weiteren öffentlichen Nutzung als Theaterspielstätte besteht ein öffentliches Interesse.

 

Im Frühjahr 2016 fasst der Stadtrat in Zwickau einstimmig den wegweisenden Vorhabensbeschluss zum Umbau und der Sanierung des Gewandhauses mit folgenden Schwerpunkten:

-   äußere Gebäudegestaltung unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, insbesondere Farbgestaltung und Nordgiebel mit den Ecksäulen

-   altdeutsche Neueindeckung des Daches mit Natursteinschiefer

-   Neugestaltung der jetzt sehr beengten Foyerbereiche

-   Brandschutzmäßige Ertüchtigung des Gebäudes

-   Umsetzung der Zentralgarderobe und des Personenaufzuges

-   Erneuerung des Gestühls bei Beibehaltung der jetzigen Proportion des Zuschauerraumes

-   Umlegung von Technikräumen aufgrund der Hochwasserproblematik

-   Erneuerung der Steuerung der Bühnenmaschinerie und Einbau eines Orchesterhubpodiums

Foto von 2000

Copyright © Peter Awtukowitsch

Am 5. Juni 2016 fand die letzte Vorstellung im Gewandhaus statt.

Die Theaterleute haben mit dem „Theater im Malsaal“ eine Ausweichspielstätte zum Leben erweckt.

Die Sanierung soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. In Erwartung des dann folgenden Bauabschnittes zum Gesamttheaterkomplex liegen also spannende Zeiten vor uns.

 

Zuschauerraum bis 1947
Zuschauerraum 1975

Die Interimslösungen für die Sanierung

 

Im Juli 2016 wurde das Gewandhaus freigezogen und leergeräumt an den Bauherren übergeben.

Ebenso im Juli 2016 fand die Bauabnahme der Ausweichspielstätte „Malsaal“ statt. Das neue Domizil wurde mit Beginn der Spielzeit 2016/17 eröffnet und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.

Gewandhaus 2015
Copyright © Silvio Gahs
Gewandhaus 2016
Copyright © Silvio Gahs
Dem vorangegangen war ein mehrjähriger Umzugsmarathon bei laufendem Spielbetrieb. Im Gewandhauskomplex existiert nur eine Probebühne, in die sich alle Sparten reinteilen mussten. Das führte nicht nur zu erhöhtem Aufwand des ständigen Hin- und Herräumens von Probenkulissen sondern auch zu mancherlei Verständnisproblemen. Eine Lösung musste her. Für das Ballett stellte uns die Stadt Zwickau eine Etage in einer leeren Schule zur Verfügung. Deren Aula diente als Ballettstudio. Leider endete diese Etappe bereits im Sommer 2017 und unser Ballett musste in das ehemalige Verwaltungszentrum in der Werdauerstraße in Zwickau umziehen.

 

Das Musiktheater hat mit der Festhalle einer Grundschule ebenso ein neues Probendomizil gefunden. Allerdings ist das bei laufendem Schulbetrieb auch nicht immer leicht zu händeln und verlangt von beiden Seiten viel Einfühlungsvermögen und Flexibilität.

Die Örtlichkeit der Ausweichspielstätte während der Sanierungszeit war lange unklar. Alle Varianten von Kulturhaus über Theaterzelt bis hin zur gänzlichen Einstellung des Theaterbetriebes wurden auf den Prüfstand gestellt. Einige Varianten scheiterten am Geld, da die finanzielle Belastung vom Theater allein getragen werden sollte. Die Stadt Zwickau sah zu dem Zeitpunkt keine Möglichkeit, sich an den Kosten der Interimsspielstätte zu beteiligen. Andere Varianten schieden wegen der ungünstigen Lage oder Baufälligkeit aus.

 
Die einzige Möglichkeit war die Ertüchtigung des Malsaals im Theaterkomplex. Probebühne und Seitenbühne wurden noch während des Spielbetriebes umfunktioniert zur Deko-Werkstatt und Malsaal und das Malsaalgebäude wurde in einem halben Jahr zur Spielstätte ertüchtigt. Bereits 2015 begann der Auszug aus dem Gewandhaus. So wurde z. B. der Beleuchtungsfundus unterm Dach häppchenweise ausgeräumt.
Sanierung des Dachstuhls
Copyright © Silvio Gahs
Nach der letzten Vorstellung im Gewandhaus wurde die benötigte Ton- und Beleuchtungstechnik in die Ausweichspielstätte gebaut und in Betrieb genommen. Nach einem ausgeklügelten Auszugsplan wurde innerhalb von vier Wochen das Gewandhaus endgültig freigezogen. An jeder Tür hingen Auszugslisten mit den Angaben, was wohin zu verbringen war. Eigens zur Lagerung der weiterzuverwendenden Technik hat das Theater Lagerräume bei der Stadt Zwickau angemietet. Die Interimsräume für Ballett und Musiktheater sind übrigens auch bei der Stadt angemietet. Garderoben und Funktionsräume für technische Meister und die Tonabteilung haben nun interimsmäßigen Platz im alten Funktionsgebäude gefunden. Die Besucherabteilung einschliesslich der Theaterkasse musste zwei Mal umziehen und befindet sich nun in unmittelbarer Theaternähe. Alle Umzüge und die damit verbundenen Arbeitsschritte sind während des laufenden Spielbetriebes vom eigenen Theaterpersonal gestemmt worden.
Sanierung des Dachstuhls
Copyright © Silvio Gahs

Die Ausweichspielstätte Malsaal verfügt über 130 Plätze bei einer Spielfläche von 10 x 6 m, also eher klein und nicht für großes Theater geeignet. Zur Absicherung des „Anbietenkönnens“ des gesamten Spielplanes am fusionierten Theater Plauen-Zwickau haben wir um den Malsaal herum in Zwickau weitere Spielmöglichkeiten erschlossen, in welche wir uns temporär einmieten für eine jeweils verkürzte Endprobenstrecke mit einem Vorstellungsblock.

-   Lukaskirche Planitz

-   Konzert- und Ballhaus Neue Welt

-   Aula der Pestalozzischule

-   Katharinenkirche

-   Festhalle der Schule am Scheffelberg

-   Dom St. Marien

-   Bürgersaal im Rathaus Zwickau

Darüber hinaus werden die Burg Schönfels und die Freilichtbühne Zwickau am Schwanenteich im Sommertheater bespielt.

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Stuhlpaten Gewandhaus

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Werden Sie Stuhlpate!

Sichern Sie sich jetzt Ihren persönlichen Platz im schönen neuen Gewandhaus und werden Sie Stuhlpate.
 

Wie funktioniert das?

Privatpersonen können für 150 Euro, Firmen für 300 Euro je Theaterstuhl Patenschaften übernehmen.
In Kombination mit einem Theaterabonnement genießen Sie jede Vorstellung von Ihrem Theaterstuhl aus.
 

Was bekommen Sie?

Sie erhalten eine Urkunde über Ihre Patenschaft und eine Spendenbescheinigung.
Zusätzlich werden alle Stuhlpaten auf einem großen Saalplan an einem repräsentativen Ort im Gewandhaus veröffentlicht.
Wir nennen Ihren Namen auf unserer Homepage.

Gerne nehmen wir auch kleinere Beiträge als Spende entgegen (ohne Namensveröffentlichung).
Sie erhalten in jedem Fall eine Spendenbescheinigung


Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Theaterkasse Zwickau
Gewandhaus
Hauptmarkt
08056 Zwickau
Tel: 0375 274111 4647
Mail: service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Unsere Stuhlpaten:


Constance Arndt, Parkett 6. Reihe, Platz 13
Gregor Meischner, Parkett 6. Reihe, Platz 14
Annerose Liebel, Parkett 3. Reihe, Platz 13
Renate Lang, Parkett 3. Reihe, Platz 11
Ulrike und Rüdiger Bruntsch, Zwickau Parkett 4. Reihe, Platz 13, Parkett 4. Reihe, Platz 14
Birgit und Wolfgang Wittich, Parkett 3. Reihe, Platz 14, Parkett 3. Reihe, Platz 15
anonym, Parkett 3. Reihe, Platz 12
anonym, Parkett 3. Reihe, Platz 10

Jens-Uwe Klein, Rang 1. Reihe, Platz 4
Claudia und Harald Czingon, Parkett 4. Reihe, Platz 11, Parkett 4. Reihe, Platz 12
Dr. Ingrid und Dr. Dierk Sommergruber, Parkett 4. Reihe, Platz 9, Parkett 4. Reihe, Platz 10

Andreas und Yvonne Meßing, Parkett 7. Reihe, Platz 10, Parkett 7. Reihe, Platz 11
Anke Leege, Rang 1. Reihe, Platz 6
Birgit und Volker Schneider, Zwickau Reihe 9 Platz 9, Reihe 9 Platz 10
St. Matthäi, Reihe 9 Platz 10

Kristina Leege, Rang 1. Reihe, Platz 5
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